Baby Schlaf! Wann schlafen Babys durch?

Babys Schlaf - Wann schlafen Babys durch

Wann schlafen Babys durch?

Wie viel Schlaf braucht ein Baby? Ein paar Zahlen:

  • Eine Schlafphase dauert bei Babies zwischen 20 Minuten und vier Stunden.
  • Ein Neugeborenes benötigt durchschnittlich 14,5 Stunden Schlaf am Tag.
    Es kann sowohl mit 9 Stunden auskommen als auch 17 Stunden benötigen.
  • Im Laufe des Wachstum verändert sich der Schlafbedarf.
    Im zweiten Lebensjahr benötigt ein Kleinkind im Schnitt nur noch 12 Stunden Schlaf.
  • Der große Unterschied beim Schlafen von Neugeborenen Babies zu älteren Babies ist, dass sich Schlafmuster einstellen. Das Neugeborene schläft gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt.
  • Bereits mit zwei bis drei Monaten zeigen sich Muster im Schlafverhalten und der Schlaf verlagert sich immer ein bisschen mehr in die Nacht.
  • Mit fünf bis sechs Monaten schlafen Babies zwar immer noch bis zu dreimal am Tag, jedoch den größeren Anteil in der Nacht. Kurze Zeit später kommen die Krabbler mit zwei und im Lauflernalter mit einer Portion Schlaf aus. Aber eben auch nicht alle.
  • 70% der Babies schlafen “durch” (5-6 Stunden) – Stillpausen zählen nicht dazu

 

Was beim Einschlafen hilft

  • Leichte Dunkelheit (nicht unbedingt vollkommene – ein Nachtlicht gab es auch in der Steinzeit schon)
  • Ruhige (nicht unbedingt totenstille) Umgebung
  • Nähe und Wärme (der Mutter – Arm / Brust / Tragetuch)
  • Weinen kann Druck abbauen vor dem Schlafen gehen
  • Etwas mehr Bauchgefühl —> warm, weniger Bewegungsfreiheit (z.B. Pucken), wenig Licht, Schwerelosigkeit, Rauschende Geräusche helfen (Mutterleib)

 

Der Unterschied vom getrennten und gemeinsamen Schlafen

Mütter die mit ihren Kindern zusammen in einem Bett schlafen, stellen sich aufeinander ein. Die Schlafphasen passen sich aneinander an. Wenn die Mutter in einer Leichtschlafphase ist, kommt das Kind eher zum Stillen als wenn sie sich in einer Tiefschlafphase befindet. Diese Beobachtung gibt es nicht bei getrennt schlafenden Müttern mit Kindern.

 

Wie die (Kinder-) Betreuung den Schlaf verändert

Sobald Babies in die Krippe kommen, steigt häufig der Bedarf an Nähe zu Hause. Sie finden es zwar toll in der Krippe zu sein, benötigen jedoch die Portion Zuneigung von den Eltern in der restlichen Zeit. Das heisst nachts wieder häufigeres Aufwachen und Verlangen nach Nähe oder Milch. Das bedeutet nicht, dass die Betreuung dem Kind schadet.

 

Eine kleine Geschichte zu Babys Schlaf

Eine Mutter versucht verzweifelt ihrem Baby in den Schlaf zu helfen. Sie trägt es bei sich bis es eingeschlafen ist und legt es  ab. Das Baby wacht sofort auf und weint. Der Kreis geht von vorne los.

Was ist passiert? Die Mutter hilft dem Baby in den Schlaf und erwartet dann, dass es im Bett alleine schlafen kann. Das Kind macht die Erfahrung, wenn ich schlafe, werde ich allein gelassen. Es entwickelt eine Strategie und beginnt gegen den Schlaf anzukämpfen. Es hat keine Schlafheimat gefunden.

Alternativ legt die Mutter nun das Kind nachdem es eingeschlafen ist auf seinen Schoß, nah bei sich oder auch in ihr Bett. Nach wenigen Tagen beginnt das Kind besser zu schlafen. Es hat die Erfahrung gemacht, dass es nicht allein ist beim schlafen und gelangt so besser in den Schlaf.