Sisterhood – Mamas unterstützen Mamas

Frauen die Sisterhood wirklich leben

Als ich Eileen von Knirpse & Co vor fast drei Jahren kennen gelernt habe, habe ich sofort gespürt, dass ihr eine Sache ganz besonders wichtig ist: Mamas zu unterstützen!

Egal, ob in den Lauf-Mama-Lauf Trainings oder mit der Gründung von einem Ort für Familien – dem Knirpse & Co Familientreffpunkt – ihr Anliegen ist es immer, das Mütter in ihren Bedürfnissen gehört und unterstützt werden.

Supporten statt Vergleichen

Egal ob Du gerade schwanger bist oder bereits 5 Kinder hast – bestimmt hast Du auch die Erfahrung gemacht, dass Mamas in Gruppen häufig Vergleiche anstellen. Darüber ob oder wie lang man stillt, ob das Kind jetzt schon sitzen, krabbeln, laufen kann oder noch nicht, wie lang die Elternzeit andauert und ob man diese in Neuseeland beim Backpacken mit Baby verbringt…

Wir brauchen das Vergleichen mit Anderen, um für uns zu erspüren was das richtige Konzept für uns selbst ist – UND: lasst uns nicht vergessen uns gegenseitig zu unterstützen, denn wir sind nun mal alle unterschiedlich und brauchen verschiedene Dinge um glücklich zu sein.

Es ist nicht wichtig, wer etwas Besseres hat, sondern vielmehr darum, jeden in seiner Individualität kennen und schätzen zu lernen.

Respekt und Mut zur Wahrheit bringen uns einander näher!

Mich persönlich haben immer die Mamas am meisten beeindruckt, die ehrlich auch zu ihren Ängsten, Schwächen und Unsicherheiten stehen. Denn die haben wir alle – eine Mama vielleicht mehr als die andere.
Die vielfältigen Lebensentwürfe einer Mutter in unserer Gesellschaft bieten uns so viele Wege und Möglichkeiten wie wir sein wollen – und das ist ja auch wahnsinnig verwirrend.
Es gibt nicht mehr nur ein Konzept, so wie vor 50 Jahren, sondern unglaublich viele und wir sollten uns dafür respektieren hier einen guten, individuellen Weg für uns gefunden zu  haben.

In einer Sache sind wir uns alle einig

Wir lieben unsere Kinder! Und das ist das Wichtigste, es eint uns als Mamas. Denn egal wo auf der Welt und egal unter welchen Umständen eine Frau die Reise ins Mama-Universum antritt: Ab dem Zeitpunkt der Geburt, befindet sich ein Teil Deines Herzens außerhalb Deines Körpers. Du wächst mit der Verantwortung und begegnest Dir Selbst von einer ganz neuen Seite. Wenn wir auf diesem Weg, als Mamas zusammen stehen, dann machen wir uns gegenseitig stark und unendlich kraftvoll.

Aber was bedeutet denn nun diese Sisterhood?

Vor allem bedeutet es eine ineinander vertrauende Gemeinschaft zu pflegen. Die moderne Großfamilie – angekommen im 21. Jahrhundert. In seltenen Fällen leben Familien so wie früher, alle an einem Ort. Auf der anderen Seite hat der Stellenwert der Gemeinschaft, mit der Vielfalt an Möglichkeiten das Leben zu Gestalten, erheblich zugenommen. In einer Zeit in der sich alles verändert, wenn Paare Eltern werden, brauchen sie Sicherheit, Geborgenheit und den Halt der Anderen. Sisterhood bedeutet, dass Frauen für Frauen da sind. Mütter für Mütter. Das sie einander vertrauen und die Freundschaft pflegen wie eine frisch gesähte Pflanze, von der sie ihr Leben lang ernten möchten.

Ideen, was es nützen kann

Die Großeltern wohnen nicht in der gleichen Stadt und können die Enkelkinder nur selten hüten – Für die eine Mama ist es nicht mehr Aufwand, auf ein weiteres Kind aufzupassen. Manchmal wird es sogar einfacher dadurch. Die andere Mama kann in der Zwischenzeit zum Friseur, zum Arzt oder einfach mal schlafen. Eine Stunde Ruhe wirkt Wunder.

Eine Stillberaterin ist nicht zu finden und das Stillen will einfach nicht gelingen? Für die eine Mama bedeutet das Stress, etwas mit dem sie sich nicht auskennt und bei dem ihr die Sicherheit fehlt, um neue Ideen zu finden. Die andere Mama hat sich vielleicht schon damit beschäftig und kennt einige Tipps und Ratschläge. Es Bedarf nicht immer einer Weiterbildung, um solche Fragen hilfreich beantworten zu können. Es Bedarf jedoch Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Eine Mama fühlt sich ausgelaugt und traurig. Sie ist erschöpft und obwohl sie denkt sie müsste gerade überglücklich vor Freude strahlen, fühlt sie sich eher deprimiert. In der Gemeinschaft kann sie ihre Sorgen teilen und erfährt, dass sie nicht alleine ist mit ihren düsteren Gedanken. Sie bekommt Halt und Zuversicht von den Anderen.

Wo du das findest

Manchmal ergibt sich das einfach so aus einer Laune heraus. Wenn sich zum Beispiel eine tolle Guppe im Geburtsvorbereitungkurs entwickelt. Die Teilnehmer planen sich nach der Geburt wieder zu treffen. Danach sehen sie sich regelmäßig und es entwickelt sich eine neue Gemeinschaft.
Genau diesen Gedanken wollen wir auch in unserem GfG-Rückbildungskurs umsetzen. Wenn Du einen Kurs suchst, in dem knackige körperliche Rückbildung und Kennenlernen, Austausch und Unterstützung kombiniert werden, bist Du dort genau richtig.

Wer in keinem Geburtsvorbereitungskurs war, findet Gleichgesinnte bei Mama-Treffs oder auch im Krabbelcafé.