Beckenboden-Tipp #1: Husten & Niesen

Neues Jahr, neues Glück – für Deinen Beckenboden!
Einmal im Monat findest Du in unserem Blog jetzt einen Tipp für Deinen Beckenboden. Kleine, feine Übungen für den Alltag oder auch Informationen zu dieser etwas vernachlässigten Muskelpartie.

Ja, der Beckenboden ist ein Muskel und Du kannst ihn trainieren

Häufig begegnen wir Mamas unserem Beckenboden erst in der Schwangerschaft. Vielleicht ist uns hier auch nicht ganz klar, wo er sich befindet oder welche Aufgabe er hat. (Dazu in den folgenden Beiträgen mehr..) Spätestens nach der Geburt ist er den meisten Frauen bewusst, denn er hat an Kraft und Stärke durch seine Haltefunktion eingebüßt und muss nun wieder trainiert werden.

Bebo-Tipp #1: Leicht im Alltag umzusetzen und gut für Deinen Beckenboden:

Bleibe beim Niesen und Husten aufrecht stehen. Drehe Deinen Oberkörper zur Seite. So entlastest Du den Beckenboden.

Um den Beckenboden nicht unnötig zu belasten, kannst Du beim Husten und Niesen aufrecht stehen bleiben und den Oberkörper zur Seite drehen. Auch im Sitzen und Liegen drehst Du am besten Deinen Körper zur Seite, im Sitzen oder Stehen kannst Du zusätzlich noch ein Knie an den Körper heranziehen.

Beugst Du Dich im Gegensatz dazu nach vorne und rundest den Rücken, erhöht sich der Druck auf den Bauch noch mehr, vor allem der geschwächte Beckenboden reagiert dann empfindlich.

Beim Husten und Niesen erhöht sich der Druck im Bauchraum und somit auf den Beckenboden.
Ist dieser geschwächt, geht Urin ab. Das ist natürlich unangenehm, vor allem beim Joggen, Trampolin springen oder Rumblödeln mit den Kindern magst Du Dich auf deinen Beckenboden verlassen.

Übrigens ist Husten und Niesen nicht nur anstrengend für den Beckenboden, sondern auch eine vorhandene Rectus Diastase leidet darunter. Unser Beckenbodentipp ist also auch super um die nach der Schwangerschaft belastete Bauchmuskulatur zu schonen.

Viel Spaß beim Umsetzen!