7 Gründe für Sport in der Schwangerschaft

7 Gründe für Sport in der Schwangerschaft

Mit Bauch zum Sport?

Bist Du unsicher ob Du Dein gewohntes Sportprogramm weiterführen kannst, trotz Schwangerschaft?
Wenn von ärztlicher Seite nichts dagegen spricht, gibt es wundervolle Trainingsmethoden für Schwangere. Egal ob Du gerne schwimmst, Dich lieber im Freien bewegst oder es genießt in der Gruppe zu trainieren – Bewegung tut werdenden Mamas gut!
Gerade in speziellen Angeboten für Schwangere bist Du gut aufgehoben, wirst gezielt auf die körperlichen Anforderungen von Schwangerschaft und Geburt vorbereitet und als Bonuseffekt lernst Du gleich andere Mamas kennen.

Wir verraten Dir 7 Gründe, warum Du unbedingt Sport in der Schwangerschaft machen solltest:

1. Fitte Mama, fittes Kind

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass die Kinder von sportlichen Mamas nicht nur selbst mehr Interesse an sportlichen Aktivitäten haben, sondern auch fit im Kopf sind:
Die Studie der University of Montreal zeigte, dass die Hirnaktivität von Säuglingen, deren Mütter Sport in der Schwangerschaft getrieben hatten, signifikant höher war als die von eher bewegungsarmen Müttern. Das finden wir natürlich prima!
Vielleicht passt ja unser Kurs “Schwanger in Motion” zu Dir?

2. Rückenschmerzen & Co – Ade!

Die Schwangerschaft bringt leider häufig auch ein paar unschöne Erscheinungen mit sich: der untere Rücken schmerzt, der Ischias zwickt, das Gewicht der wachsenden Brust zieht an der Brustwirbelsäule, Müdigkeit, schwere Beine…
Nachgewiesener Weise ist die Stärkung der Muskulatur eine wirkungsvolle Prävention von Rückenschmerzen. Gleichzeitig wird die Wirbelsäule mobilisiert und Verspannungen werden aufgelöst. Aber auch Wassereinlagerungen werden vorgebeugt und nach einer Stunde Bewegung fühlst Du Dich sofort wacher, ausgeglichener und natürlich fitter!

3. Entspannung & Atmen für die Geburt

Puh, eine Geburt ist wirklich kein Spaziergang sondern etwas wofür Du im übertragenen Sinne vielleicht sogar einen “langen Atem” brauchst. In einer solchen herausfordernden Situation ruhig und bei Dir zu bleiben, kannst Du tatsächlich auch trainieren. Vor allem in Bewegungsmethoden wie Yoga, autogenem Training oder auch Pilates für Schwangere erlernst Du Entspannungstechniken, die Du im Kreißsaal anwenden kannst. Die Augen schließen und den Weg Deines Atems zu verfolgen, wenn alles um Dich herum aufregend und wild wird – das kannst Du auch dann brauchen, wenn das Baby auf der Welt ist.
Bei Knirpse & Co findest Du natürlich auch Yoga für Schwangere.

4. Memoryeffekt Deiner Muskulatur

Was der Körper einmal gelernt hat, kann er auch nach einer längeren Pause leichter wieder erlernen – Er erinnert sich. Bist Du also auch schon während der Schwangerschaft körperlich aktiv, profitierst Du in der Phase der Rückbildung davon. Kümmer Dich also am Besten auch schon in der Zeit mit Babybauch um Deinen Beckenboden, er wird es Dir danken und der Prozess der Rückbildung wird so erleichtert.
Beckenboden, Beine, Brustmuskulatur – alles was sich in der Schwangerschaft sicher und gut trainieren lässt, trainieren wir in unserem Kurs Fitness für Schwangere.

5. Mehr Kondition für die Geburt

Manche Mamas sehen die Geburt wie eine Art Marathon auf den sie sich vorbereiten – und der Anstrengungsgrad einer Geburt kann je nach Dauer durchaus “in die Knochen” gehen. Längeres Stehen und Hocken, um die Schwerkraft für Dich zu nutzen erfordert starke Beine. Auch das Knien im Vierfüßler-Stand kannst Du vorbereiten, am Besten kombiniert mit kleinen, schwingenden Bewegungen des Beckens, welche den Geburtsfortschritt erleichtern. Und starke Arme für feste Umarmungen kann jede Mama brauchen.

6. Glückshormone für Mutter & Baby

Schon mal vom “Runners High” gehört? Wenn wir Sport machen, schüttet unser internes Belohnungssystem gehörig Glückshormone aus. In der Schwangerschaft wird so nicht nur Dein Gehirn mit Dopamin, Serotonin und Endorphinen geflutet, sondern auch Dein Baby kriegt eine Portion Glück ab. Statt “Running” bevorzugen wir in der Schwangerschaft zwar sanftes Walking – die Wirkung ist die Gleiche.
Durch diesen stimmungsaufhellenden Effekt kannst Du Bewegung in der Schwangerschaft im Umkehrschluss auch dann nutzen, wenn Du Dich einmal nicht gut fühlst, ja vielleicht sogar unter depressiver Stimmung leidest.

7. Bauchgefühl stärken & Selbstvertrauen gewinnen

Wenn Du Dein Körpergefühl stärkst, dich mit Bewegung dem eigenen Körper widmest, wirst Du belohnt mit mehr Selbstvertrauen – und zwar auch in Dein Körpersystem. Wenn Du Deinem eigenen Körper vertrauen kannst, gewinnst Du an Stärke. Die wappnet Dich nicht nur für rätselhafte Empfindungen im Körper (“Sind das jetzt schon Wehen…?”) sondern Du kommst weg vom Kopf-gesteuerten Denken, mehr hin zum emotionalen Handeln und dem sprichwörtlichen “Hören auf den Bauch”. Du wirst sehen: Mit Deiner mütterlichen Intuition, wenn es um Dich, Deinen Körper und Dein Kind geht, liegst Du immer goldrichtig.