“Mama-Zeit” – 10 schnelle Ideen für Me-Time mitten im Familienalltag

Hui, die ersten beiden Monate des Jahres sind um. Vielleicht sind wir in den Januar noch mit guten Vorsätzen (gesünder Essen, mehr Bewegung, mehr Entspannung…) gestartet, hat uns Ende Februar der Alltag schon wieder. Und der Familienalltag ist meist recht rummelig, zu allem Überfluss geizen die Wintermonate ganz schön mit Sonnenschein und das wirkt sich auch auf unsere Laune aus.
Was bleibt für uns Mamas (+Papas) oft auf der Strecke zwischen Pausenbroten, Terminen und Wäschebergen?

Richtig: die wertvolle Zeit nur für uns selbst.

Natürlich ist jede Mama unterschiedlich gestrickt – das tatsächlich benötigte Pensum an “Me-Time” ist wohl ziemlich individuell. Umso schwieriger ist es im Mama-Alltag diese Ruheinseln zu finden – da ist ganz klar, weniger mehr! Denn wenn wir uns super-viel vornehmen, scheitern wir oft, wie bei den guten Vorsätzen, an der großen Hürde die wir uns selbst gesetzt haben.

Me time für Mama

Warum ist “Me-Time” so wichtig?

Überreizt, genervt, angestrengt, erschöpft? Zustände die wohl alle Eltern mit jüngeren Kindern kennen. Gerade die Doppelbelastung die bei vielen Familien zur Regel gehört, zehrt meist an den Nerven von allen Beteiligten. Denn auch unsere lieben Kleinen spüren, wenn Mama oder Papa nicht gut drauf sind. Emotionale Übertragung nennt sich dieses Phänomen.
Der oft zitierte Satz “entspannte Mama – entspanntes Kind” stimmt also in so mancher Hinsicht.
Sich in Selbstfürsorge zu üben, hält gesund und lässt uns das Familienleben (+Job, Freizeit, Haushalt)  leichter organisieren und zaubert uns im besten Falle noch ein Lächeln ins Gesicht.

Quick-Fix: 10 Ruheinseln für Mama-Zeit im Alltag

Per Definitionem ist “Me-Time” eigentlich Zeit alleine – wir wissen aber wie schwierig sich “Zeit alleine” nun mal organisieren lässt. Alle gesammelten Ideen, sind daher kleine Auszeiten die sich ins Leben mit Kindern integrieren lassen. Ohne, dass Du Dir einen Termin machen, einen Babysitter suchen oder eine riesige Zeitspanne freischaufeln musst.

Am besten legst Du gleich los:

1.Achtsam naschen

Bestimmt haben Deinen Minis auch immer Lust auf was Süßes. Die Idee für Dich ist heute mal ganz achtsam wahrzunehmen, was Du da eigentlich isst. Wie fühlt es sich im Mund an? Welche Geschmackskompositionen entdeckst Du? Wie lange dauert es zum Beispiel, ein Stückchen Schokolade zu lutschen?

2. Visionboard

Schnippeln, Kleben, Reißen, Knüllen – je nach Altern können Dich Deine Kinder hier gut unterstützen. Schnapp Dir Papier und ein paar alte Zeitschriften und träume ein bisschen. Vielleicht von einem Urlaub, dem nächsten Job? Oder der neuen Frühlingsgarderobe? Ohne auf das “Outcome” fixiert zu sein, bastel einfach drauf los.

3. Mit allen in den Wald

Schon eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft gleicht unseren Säure-Basen-Haushalt aus. Also raus mit Euch und am besten in den Wald. Während die Kids über Baumstämme klettern und Rinde abpulen, kannst Du die Gerüche und Geräusche des Waldes genießen.

4. Gesichtsmaske

Masken machen sich nicht nur gut zu Fasching: Heilerde oder auch Quark wirken gut als kleine Frischekur für die Gesichtshaut und Du kannst es schnell mal nebenbei auflegen und einwirken lassen, während die Kleinen Lego bauen oder Kneten.

5. Musik an und Tanzen

Wähle Deine Lieblingsmusik und tanz ausgelassen durchs Wohnzimmer – Deine Kids werden begeistert sein.

6. Digital Detox

Für den einen oder anderen vielleicht eine sehr schwere Aufgabe – aber die ständige Präsenz unserer Smartphones ist etwas, das sehr an den Nerven zerrt. An jeder Haltestelle, in jedem öffentlichen Verkehrsmittel, alle gucken immer aufs Handy. Mach es anders: Vereinbare mit Dir selbst Ruhezeiten für Dein schlaues Telefon.

7. Wärmflasche

Kalt, grau, dunkel, feucht – gerade im Februar fehlt uns neben der Sonne auch eine Extra-Portion Wärme. Kuschel Dich doch mal mit einer Wärmflasche aufs Sofa oder auf die Krabbeldecke und lege sie auf den rechten Oberbauch – dort liegt die Leber, die von einer Wärmekur entlastet wird und so mehr Energie für Deinen Stoffwechsel freisetzen kann.

8. Mini-Phantasiereise

Erinner Dich spontan an einen Deiner schönsten Urlaube. Was war das Besondere? Was hast Du dort erlebt? Kannst Du Dich noch an die Gerüche und das Licht dort erinnern?
Entweder Du reist dorthin noch mal in Gedanken, kramst die Urlaubsfotos raus (Kinder gucken diese auch sehr gerne mit an) oder Du erzählst Jemandem (auch das finden Kinder meistens spannend) von Deiner besonderen Reise.

9. Mini-Yoga Einheit

Das Wort “Yoga” lässt sich auch durch eine andere Entspannungsmethode ersetzen. Als mein Sohn noch ganz klein war, habe ich meist kleine Übungseinheiten auf der Krabbeldecke eingebaut. Jetzt setze ich ihn manchmal in die Badewanne und mache 2 – 3 Übungen auf dem Badvorleger. Die beste Mini-Übung ist es deine Hände auf den Bauch zu legen und den Atem wahrzunehmen. Nur ein paar Atemzüge bremsen unser sympathisches Nervensystem und sorgen für Entspannung.

10. Postkarte an Dich selbst schreiben

Schreib Dir eine Postkarte mit schönen Komplimenten, verrückten Wünschen, kreativen Ideen – schreibe vielleicht auch Befürchtungen und Sorgen auf, um diese so “sinnbildlich” abzugeben.  Behalte sie an einem geheimen Ort, um sie ab und an rauszuholen und Dich an diesen Moment zu erinnern.

Diese Liste lässt sich natürlich noch weiter ergänzen – hast Du eine tolle Me-Time Idee? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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