Zeit für Nachwuchs: Interview mit Eileen über den zweiten Knirpse & Co FamilienTreffpunkt

Katharina (r.) und Eileen (l.) vom Knirpse & Co FamilienTreffpunkt

Waaaas, ein zweiter Knirpse & Co Familientreffpunkt?

Ja, da haben sich Eileen und Katharina wieder etwas für euch überlegt und Eileen gibt uns Einblick in die ersten Planungen und Gedanken rund um das Thema “Nachwuchs”.

Knirpse-Blog: Liebe Eileen, den Knirpse & Co FamilienTreffpunkt gibt es jetzt seit 
3 Jahren. Hier finden interessierte Eltern von der Schwangerschaft bis 
über das Kleinkindalter hinaus Kurse, Workshops und Events aus allen 
denkbaren Bereichen. Das gemeinsame Projekt von Katharina und Dir ist 
gewachsen, hat sich verändert und entwickelt. 
Nun seid ihr schon länger mit einem Gedanken „schwanger gegangen“: 
ein zweites Knirpse zu eröffnen – sozusagen ein Geschwisterchen zu 
planen. 
Ist jetzt ein guter Abstand für das Nächste?

Eileen: Hehe, schöne Frage. Wie ich von der Buchautorin Nicola Schmidt bei
 einem Vortrag erfahren habe, ist der beste Abstand 4-5 Jahre für das
 zweite Baby. Hauptsächlich aus dem evolutionären Hintergrund der 
Sicherstellung der Versorgung des Erstgeborenen heraus. Vielleicht sind wir ein bisschen schneller.

Knirpse-Blog: Und wie weit ist eure Planung, gibt es schon ein konkretes Wann und Wo?

E: Wenn Katharina und ich gemeinsam ein Baby zur Welt bringen, entscheiden 
wir uns in meiner Vorstellung für ein Geburtshaus mit Hebamme. Also 
nicht ganz allein zu Hause, aber auch nicht die klassische Umgebung
 einer Klink. Ein wenig mehr Risiko und dafür auch ein wenig mehr 
Geborgenheit vereint. Wir suchen bereits nach Räumen in der näheren
 Umgebung.

K: Bei Geschwistern stellt man sich ja oft die Frage: Wie können sie, 
obwohl sie die gleichen Eltern haben, so unterschiedlich sein? 
Wird es bei den beiden Knirpsen Unterschiede geben oder sogar andere 
Themenschwerpunkte?

E: Das glaube ich schon. Wir wollen einen Ort schaffen, der aus den
 Menschen heraus entsteht. Somit wird der Schwerpunkt von den Menschen,
 die dort arbeiten festgelegt. Wir unterstützen mit unserer Erfahrung und
 unserem Expertenwissen die erfolgreiche Eröffnung eines neuen Standorts.
 Natürlich auch aus einem gemeinsamen wirtschaftlichen Hintergrund. Wir
 sind der Meinung, dass die Arbeit in einem Knirpse & Co
 FamillienTreffpunkt eine Investition in ein unabhängiges und
 familienfreundliches Arbeitsumfeld ist. Lediglich der Rahmen und das
 Fundament bleiben erhalten und stützen die Menschen, die sich darin 
niederlassen.

K: Der Gedanke des Knirpse & Co FamilienTreffpunktes ist es, Mamas und 
Papas einen Ort zu geben, an dem sie so sein dürfen wie sie sind. 
Spezialisierte Trainer, vielfältige Angebote und Fingerspitzengefühl – 
drei von vielen Gründen, warum das Knirpse so gut angenommen wird. 
Was hat Euch bei der Entwicklung Eures Treffpunkts für Familien 
überrascht? Und welche Erfahrung könnt Ihr jetzt ganz konkret in das 
neue Projekt mitnehmen?

E: Ich dachte zunächst, es wäre für die Trainer das Wichtigste, einen Ort
 zu haben, an dem sie sich verwirklichen können. Tatsächlich ist das
 nicht das Einzige, was sich viele wünschen. Sie brauchen außerdem
 Sicherheit, ein Stück weit Geborgenheit und die Chance wachsen zu
 können. Ich glaube was für Kinder wichtig ist, ist nicht weniger
 relevant für Erwachsene. Das ist mir nicht nur wichtig, sondern ist
 ein großer Bestandteil meiner persönlichen Philosophie. Und diese
 pflege ich, wie meine Kinder. Es liegt mir besonders am Herzen, dass
 jeder die Freiheit hat, die Dinge zu tun, die ihm liegen und die er gut
 kann – in seinem eigenen Tempo. So machen wir es jetzt und genauso 
machen wir es im neuen Projekt.

K: Als Mama, Job und Familie unter einen Hut zu kriegen hat hin und 
wieder seine Tücken. Ihr arbeitet auf selbstständiger Basis mit 
viel Verantwortung und ihr habt jeweils auch noch zwei Jungs „zu schaukeln“. 
Welchen Tipp könnt Ihr Müttern, die gleichzeitig selbstständige 
Unternehmerinnen sind, ans Herz legen?

E: Es sind drei Tipps: Haushaltshilfe, Oma (Leihoma/Babysitter) und Tatendrang.

K: Zum Abschluss: Was braucht es noch, damit das zweite Knirpse auf die 
Welt kommen kann? Welche Geburtshelfer sind vielleicht dabei und was 
darf in der Kliniktasche nicht fehlen?

E: Es braucht allen voran ein Nest. Wir suchen also nach geeigneten Räumen 
für die Niederkunft.
Wir haben bereits ein tolles Netzwerk aus engagierten Trainern und
 legen Wert darauf, dass sie die Möglichkeit erhalten, ihn aktiv 
mitzugestalten. Sie unterstützen uns. Wer sich darüber hinaus
 angesprochen fühlt oder ein Teil davon sein möchte, ist herzlich
 eingeladen sich zu melden.

Unsere Kliniktasche beinhaltet

  • Düftöl für die gute Stimmung
  • 
Zeitung für den langen Atem
  • Energieriegel für den Hungerast
  • Zettel mit lieben Wünschen von den Kindern

Vielen Dank für das inspirierende Interview, liebe Antje 🙂

Zum Weiterlesen – so hat übrigens alles angefangen:
Das war die Eröffnung